Die Frage nach dem Preis ist oft eine der ersten. Doch wie teuer sind 3D-animierte Produktfilme wirklich? Wir lösen es auf – mit den wichtigsten Kostenfaktoren und einer konkreten Preisrichtung aus unserer Praxis.
Einer der wichtigsten Faktoren ist die Komplexität. Je komplexer die Vorstellungen an einen Film, desto höher auch der Aufwand. Sollen etwa Charaktere animiert werden, kann es schnell teuer werden – vor allem, wenn feinmotorische Animationen gefordert sind.
Einfache Charakteranimationen können aus generischen Bibliotheken gekauft werden und verursachen (zumindest bei uns) keine allzu hohen Kosten. Zudem können wir AI Video Mocap verwenden, um Animationen anhand gefilmter Bewegungen nachzubilden. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen wir in unserem Beitrag zur Industrieanimation mit ActorCore, iClone und Blender.
Klar ist auch: Ein 3-Minuten-Film kostet mehr als ein 90-Sekunden-Film. Mehr Laufzeit bedeutet mehr Szenen und somit mehr Aufwand sowie Renderzeit. Eine klassische Laufzeit, um auch komplexe Themen verständlich rüberzubringen, liegt in der Regel bei 60 bis 90 Sekunden.
Weiters sind die Voraussetzungen zu klären. Kann das 3D-CAD-Modell zur Verfügung gestellt werden, muss das Produkt nicht neu modelliert werden – und man spart einiges an Kosten. Die meisten Unternehmen besitzen diese Daten bereits, es muss nur noch der Datenaustausch geklärt werden.
Wir arbeiten in der Regel mit STEP-Dateien, da sie von den meisten CAD-Programmen exportiert und problemlos in Blender importiert werden können. Mehr dazu lesen Sie in Vom STEP-File zum 3D-Video und in unserer Anleitung CAD-Daten in Blender importieren.
Dasselbe gilt für die Idee: Je klarer die Vorstellungen, desto weniger Arbeit muss ins Storyboard fließen. Am besten bereiten Sie einen groben Skript-Entwurf vor, bevor Sie sich an ein Animationsstudio wenden.
Anhand eines solchen Entwurfs können wir bei Immersive Animation bereits ein sehr genaues Angebot erstellen, da wir im Vorhinein wissen, wie lang und komplex der Film wird. Der Entwurf dient dann als Basis für unser Storyboard: Die technische Expertise liefert der Kunde, wir verbinden sie mit unserer Kreativität – daraus entsteht das fertige Storyboard. Wie dieser Prozess abläuft, beschreiben wir in Vom Storyboard zur fertigen 3D-Animation.
Sind all diese Punkte geklärt, ergeben sich in rund 80 % der Projekte folgende Rahmenbedingungen:
Eine grobe Preisrichtung für diese Fälle liegt in der Regel bei 6.000 bis 9.000 EUR netto (zzgl. USt.). Dieses Angebot umfasst alles von der Idee und dem Skript-Entwurf bis hin zum Storyboard und dem fertigen Produktfilm. Aus dem Film können zusätzlich Renderings (Bilder) sowie kurze Reels geliefert werden.
Der genaue Betrag richtet sich individuell nach dem Projekt und kann nach oben oder unten schwanken – je nachdem, wie komplex zum Beispiel das Skript ist.
In den meisten Fällen liegt die Preisrichtung bei 6.000 bis 9.000 EUR netto – vorausgesetzt, CAD-Daten und ein grober Skript-Entwurf sind vorhanden.
Ja. Liegt das 3D-Modell bereits vor, entfällt die Modellierung des Produkts. Das senkt den Aufwand deutlich.
Ideal sind STEP-Dateien. Sie lassen sich aus den meisten CAD-Programmen exportieren und problemlos weiterverarbeiten.
Von der Idee über das Skript und das Storyboard bis zum fertigen Produktfilm. Zusätzlich können Renderings und kurze Reels aus dem Film geliefert werden.
Generische Charakteranimationen aus Bibliotheken oder per AI Video Mocap sind vergleichsweise günstig. Aufwändig und damit teurer werden vor allem feinmotorische Animationen.
Für eine genaue Bewertung Ihres Projekts können Sie ganz einfach und kostenlos unseren Preis-Check für Ihr individuelles Projekt anfordern. Einen Eindruck unserer Arbeit bekommen Sie auf unserer Startseite.