Manchmal entstehen die besten Ideen dann, wenn man sich eine einfache Frage stellt:
Wie schafft man Aufmerksamkeit für ein Event, das ohnehin schon digital ist?
Die Digital Days fanden am 15. und 16. Oktober statt und schon im Vorfeld war klar: Die Werbung sollte auffallen.
Nach dem Briefing war schnell klar, dass wir etwas machen wollten, das man nicht übersehen kann. Also packten wir unsere Sachen und fuhren nach Linz.
Linz ist nicht nur Veranstaltungsort, sondern sollte auch klar als solcher erkennbar sein. Deshalb nutzten wir bewusst bekannte Spots wie den Hauptplatz, den Linz Schriftzug und die Dreifaltigkeitssäule als visuelle Anker.
Gefilmt haben wir sehr früh am Morgen. Zu dieser Zeit ist die Stadt ruhig, das Licht weich und die Bedingungen einfach ideal. Kein Stress, keine Menschenmassen, volle Kontrolle über die Shots.
Zurück im Studio ging es direkt weiter. Produziert haben wir das Ganze in Blender.
Die Idee war simpel, aber eindrucksvoll:
Ein riesiger Zeppelin, gebrandet mit Digital Days, zieht ein gigantisches iPhone wie eine Werbetafel durch die Stadt. Und dieses kracht schließlich gegen die Dreifaltigkeitssäule.
Klingt verrückt. War es auch ein bisschen.
Nach dem Motion Tracking und dem Branding ging es an die Animation. Damit sich das iPhone realistisch verhält, haben wir versucht, eine Achse rotieren zu lassen, um natürliche Schwingungen zu simulieren. Für die Kurvenberechnung und die physikalisch glaubwürdige Bewegung haben wir uns Unterstützung bei ChatGPT geholt.
Danach folgte das Rendering, die Postproduktion und schließlich das fertige Video.



Was dieses Projekt besonders gemacht hat, war die Kombination aus echter Umgebung und digitaler Übertreibung. Die Stadt ist real. Die Kamera ist real. Das Licht ist real. Und genau deshalb wirkt das Unrealistische umso stärker.
Man erkennt Linz sofort. Und gleichzeitig sieht man etwas, das dort niemals passieren würde.
Diese Spannung erzeugt Aufmerksamkeit.
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